Selbstgemacht: Bulli-Gardinen

unterwegs mit dröppel

Wenn man im Bulli übernachten oder andere Dinge ungestört tun möchte, bietet es sich an, die zahlreichen Fenster mit Vorhängen auszustatten. das hält Sonnenlicht, insbesondere aber auch fremde Blicke ab.

Dröppel kam mit Gardinen zu uns. Die waren zwar selbstgenächt, aber erstens ziemlich transparent und zweitens ziemlich hässlich. Wenig überraschend, dass ich davon kein Foto habe.

Neue mussten also her. Natürlich kann man fertige passende Gardinen-Sets kaufen. Wenn man denn bereits ist, sie auch zu bezahlen. Waren wir nicht.

Also selbermachen? Eine kritische Bestandsaufnahme meiner Nähkenntnisse kam zu dem Ergebnis, dass das Projekt durchführbar sein könnte. Das Befestigungssystem mit einer Metallschiene oben und einem Kunststoff-Spannband unten macht es mit nicht schwer. Außerdem hatte ich ja auch die hässlichen Dinger als Vorlage.

12769479_1270037029678066_470638889_nUnd weil ich zugeben muss, doch etwas Respekt vor meinem bis dahin größten Näh-Projekt gehabt zu haben, war erstmal fleißiges Messen und Skizzenmachen angesagt. Und nochmal nachmessen. Sind die…

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Suppenküche

Kaltes Wetter draußen? Dann ist wohl die richtige Zeit für ein warmes Süppchen. In der hinteren Ecke hab ich noch zwei kleine Hokkaido Kürbisse vom letzten Jahr gefunden. Wenn der schön warm lagert und keinen Frost bekommt, läge der bestimmt noch ein paar Monate da herum.

Das schöne beim Hokkaido ist ja, dass man den nicht schälen muss. Einfach abwaschen, halbieren, die Kerne mit dem Fruchtfleisch rausmachen, kleinschneiden und ab in den Topf. Ein paar Kartoffeln schälen, einige Zwiebeln kleinschneiden und mit dazu. Mit ein wenig Wasser weich dünsten. Dann mit dem Pürierstab klein häckseln. Würzen – fertig. Pfeffer, Salz, Muskat und ein bisschen Chili und damit es besonders gehaltvoll schmeckt, eine süße Sahne rein. Wer hat nimmt frische Petersilie obendrauf.

Hokkaido

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Testergebnis: sauer, noch saurer, am sauersten!

IMG_1732Das größte Glas von dreien, zu Versuchszwecken mit unterschiedlichen Rezepten gestampften Sauerkraut hat sich als das Schmackhafteste erwiesen.IMG_1734Wobei es nicht eindeutig ist, ob es am Rezept lag, oder ob auch die Größe der Gläser eine Rolle spielt.

Geschmacklich ist das Sauerkraut mit dem Weißwein etwas lieblicher, etwas weicher. Sowohl zum Rohessen, als auch zum Braten in der Pfanne. Ein paar Zwiebeln dazu fertig.

IMG_1735Man kann das wunderbar mit Kartoffelpüree kombinieren. Für die Fleischesser dann am besten Bratwurst dazu. Veggies können es aber auch als Hauptmahlzeit so essen.

Ob es jetzt viel oder wenig Vitamine enthält, die man so täglich braucht, sollte sich jeder selbst im Internet erlesen. Es wird kontrovers diskutiert ob und vieviel Vitamin B12 überhaupt enthalten ist. Das wiederum oft, – auch kontrovers diskutiert – als Mangelerscheinung bei Veganern angeführt ist.

Zum Einstieg einfach bei Wikipedia nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerkraut

Es ist jedenfalls ein Lebensmittel, daß man ganz einfach selber machen kann und auch ohne zusätzliche Stromkosten fürs Einfrieren haltbar ist. Eine gute Quelle sind kleine Filmchen bei youtube, da wird man schnell fündig.

Der nächste Versuch ist schon gestartet.

Bernd, du kleine Funkel-Elster!

Bernd, du kleine Funkel-Elster!

Schöne Idee! Das muss ich auch mal probieren. Selbstgemacht und individualisierbar. Ich hab schon einige Bilder vor dem geistigen Auge. Ha, wie wärs mit Gemüse? Lach, Karotten oder Radieschen? Oder der Mona Lisa? Ich geh gleich mal shoppen…

Kennt Ihr Cabochons?

In diversen Kreativ-Internetshops kann man diese hübschen kleinen knubbeligen Glas-Ohrringe mit den unterschiedlichsten Motiven drin kaufen. Hab ich auch schon gemacht, ich mag die sehr und Bernd, die alte Schmuck-Elster natürlich erst recht!

Neulich habe ich beim Stöbern zufällig gesehen, dass man alles, was man für die Knubbelschätzchen braucht, auch sehr günstig im Rohzustand bekommt. Mit ein bisschen Bastelarbeit kriegt man sie ganz leicht selbst hin und spart dabei jede Menge Geld!

IMG_2020Bei Filottchen habe ich mich kurz informiert, wie man mit den kleinen Glasknubbeln arbeitet und dann meine eigene Taktik ausgetüftelt:

Los gehts!

Zuerst braucht Ihr Schmuckrohlinge, die man in sämtlichen Ausführungen bekommt. Ich habe für meine ersten Versuche 50 Stück 12mm-Cabochons, 20 Bronze Brisuren, je 10 goldene und silberen Ohrstecker und 10 Ringe online bestellt, das Ganze hat inklusive Versand keine 20 Euro gekostet. Ein Klacks, wenn man bedenkt, dass ein Paar fertige Cabochon…

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das kommende Jahr 2015

Nachdem nun fast alle meine abonnierten Blogs ihre Neujahrsgrüße und Vorsätze bekannt gemacht haben, will ich mich mit ein paar kurzen Sätzen auch anschließen.

Dieses Jahr habe ich vor mich mehr mit Podcasts zu beschäftigen. Im letzten Jahr bin ich als Spätzünder in die Thematik eingestiegen und habe es geschafft, dass auf meinem Handy mit einer App einzustellen. Dann habe ich nach Themen gesucht und mir ein paar sehr interessante Audiopodcasts angehört:

Zum einen der Podcast „Young in the 80′“ Für alle, die ihre Jugend in den 80igern des letzten Jahrtausends verbracht haben. In vielen Episoden hab ich mich da wiedergefunden, aber auch für die interessant, die ihre Eltern nicht verstehen wenn diese vom Fluxkompensator oder Marty McFly mit seinem DeLorean erzählen…

Anderes Thema, aber auch einer meiner Schwerpunkte: http://www.urgeschmack.de/ Ernährung in der heutigen Zeit, ganz wichtiges Thema. Wobei ich mit vielen Aussagen nicht übereinstimme, aber trotzdem gut gemacht.

Schliesslich die vielen vielen Audiopodcasts zum Stricken, Spinnen und Handarbeiten. Im Einzelnen will ich mich noch auf keinen Favoriten festlegen. Was mir jedoch auffiel, es werden immer mehr Anglizismen benutzt.

So wird der Wollvorrat wird zu Stäsch 😉 und die Trends kommen aus englischsprachigen Fachmagazinen. Eine neue Sprache entsteht dadurch. Ich muss an Jäger- und Anglerlatein denken.

Auffällig für mich ist auch, es gibt immer mehr ganz junge Frauen (seltener Männer), die wieder die alten Handarbeitstechniken erlernen wollen. Find ich gut, selbermachen ist ja eh mein Thema.

Und schließlich, für mein Jahr 2015 habe ich geplant, mehr eigenes Brot zu backen. Damit ich weiss, was ich da esse.

Das erste Exemplar ist fertig, mal sehen wie es schmeckt.

Ein gutes neues Jahr euch allen!

Brot

Brot

Vom Bild zur Strickschrift – in einem Klick!

das hat mir noch gefehlt…:)

Wollstash

Huhu!

party knit

Ja genau. Und da heute allgemeiner Feierbefehl ausgesprochen wurde und ich so gar keine Lust habe, mich dem gesellschaftlich verordneten Trick-, Böller-, und Fernsehwahn hinzugeben, zeige ich hier lieber, was ich bei Tichiro entdeckt habe.

Ich stand nämlich selbst schon oft vor der Idee, ein Bild, was ich gezeichnet oder fotografiert habe, als Strickobjekt in ein Kleidungsstück einzuarbeiten. Und natürlich kann man sich mit Rasterpapier hinsetzen, aber es geht auch einfacher.

Auf der Webseite von microrevolt gibt es das Knitpro 2.0 Tool. Das hat nichts mit den Stricknadeln zu tun, aber bietet in nur wenigen Handgriffen die Möglichkeit, ein eigenes Bild in eine Strick- oder Häkelschrift umzuwandeln.

Zuerst gibt man an, wie groß das Design werden soll, und danach, welche Form die Maschen haben. Beim Häkeln sind die Maschen ja quadratisch, beim Stricken rechteckig.

Als nächstes wählt man vom Computer eine Abbildung aus. Hier bietet sich an, eine Grafik…

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Die verstrickte Dienstagsfrage 50/2014

Das Allerschlimmste für mich ist, dass ich immer zu wenig Zeit habe. Und an zweiter Stelle stehen die Anleitungen, die ich nicht verstehe und genervt in die Ecke feuer…

Stricken ist toll und macht riesig viel Spaß.
Aber mal ganz ehrlich: Es gibt auch beim Stricken einiges, was wir nicht leiden können, oder?
Was mögt Ihr überhaupt nicht, was nervt Euch, was findet Ihr ganz schrecklich?

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